a rainbow filled the sky.
Leben.

Zusammenbrechen, schlafen gehen, aufstehen, weiterfunktionieren.
Engelchen, was machst du dich verrückt? Du weißt doch, dass das das Leben ist!
Wisch dir das Salz aus dem Gesicht und mach’s wie immer: funktionier! Nimm deine sozialen Rollen an, so wie es sich gehört. Das ist das Leben, so ist es, so war es, so wird es immer sein.
Aber manchmal, ganz manchmal, da geht das nicht. Da weiß man nicht mehr weiter, da will man aus jeder verfluchten sozialen Rolle fliehen. Soziale Rollen, die man sich nicht ausgesucht hat, die einem aufgeladen werden, die man plötzlich nicht mehr händeln kann. Aus dem nichts. Da will man nur noch eine soziale Rolle haben, nur noch eine Aufgabe haben und selbst die scheint unmöglich zu bewältigen: Einfach nur „Ich“ sein und (über)leben.
Aber dann wacht man auf, und ist man wieder die Freundin, die Tochter, die Schwester, die Geliebte, die Studentin, das Patenkind, die Tante, die Teamleiterin und die, die den Laptop mitbringen soll.
So ist das Leben. Ohne soziale Rollen funktioniert das Leben nicht, sie gehören dazu und sie sorgen dafür, dass das Leben nicht langweilig wird und klar – sie machen das Leben lebenswert. Aber manchmal, ganz manchmal, da machen sie das Leben auch unerträglich.
Und dann, dann wacht man auf, und dann funktioniert man wieder. Weil man muss. Weil das das Leben ist.

Ergibt das Sinn?
27.11.14 10:05
 
Letzte Einträge: Schatten der Vergangenheit., Du und dein Leben./Entscheiduntgs(toll)wut., Implosion., Implosion., Alltagsheld, We live on front porches and swing life away ♥


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