a rainbow filled the sky.
Ich glaub, ich kenn' dich schon ewig.

Die Vögel haben sich eingeplustert;
die Fische schwimmen ihre Runden lang;
die Wege sind tief eingeschneit;
die Bäume biegen sich unter dem Gewicht
und die Meerkatzen sieht man heute nicht
und die Bären schlafen. [...]
Auf geheimen Wegen gehen
und vor den Gehegen stehen,
nur ein Uhu schaut uns zuhu.
Im Giraffenhaus zieh ich meine Handschuh aus,
es ist warm hier - bei dir.
Außer uns und den Giraffen ist keiner da
und ich nehm' dich in den Arm und träum von Afrika.
Dicht verpackt in Winterjacken
seh'n wir wie Eskimos aus;
nur noch das Gesicht schaut aus der Kapuze raus.
Deine Hand an meiner,
meine Handschuhe an deinen,
deine warmen Wangen,
deine Lippen an meinen.
Und die Schneeflocken fallen
am Seerosenteich.
Und während du 'nen Schneeball machst
und ich so deine Spuren im Schnee seh',
denk ich dran, dass nichts für immer ist.
Und manchmal tut das weh!
Komm nehm' mich noch einmal in den Arm. [...]
Und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich.
[Philipp Poisel - Seerosenteich]


Nichts ist für immer.
Und manchmal tut das weh.

Du hast keine Ahnung, wie sehr du mich quälst. Und dennoch weiß ich, dass du der lächerlichste Sorgenverursacher bist.In letzter Zeit kommt alles hoch. Die alten Gefühle und so. Warum? Woher kommt das?
Manchmal weiß ich gar nicht, was ich will. Tweilweise wünsche ich mir, dass diese Zeit niemals vorbei gehen sollte. Tweilweise wünsche ich mir, dass es sich alles verändern soll, weil es dann vielleicht besser wird. Aber was ist, wenn die Zukunft das bringt, was ich mit so schrecklicher Befürchtung erwarte? Was ist, wenn sich heruasstellt, dass ich wirklich so dumm und untalentiert und unnütz bin, wie ich vermute? Was dann?
Ich habe Angst davor. Aber ich hab ebenso Angst davor, in der Gegenwart gefangen zu bleiben; denn ich bin immernoch meilenweit entfernt von "glücklich".

Und ich weiß, dass du mein kleinstes Porblem sein solltest. Und trotzdem hast du einen unbeschreiblichen Einfluss auf meine Gefühlswelt. Ich weiß nicht, wie lang ich das noch ertragen kann. Wenn man allerdings sieht, wie lange ich das bereits ertragen konnte, dann scheint mein Seelchen doch einiges ertragen zu können.
Wir haben zu viele gemeinsame Erinnerungen. Und in zu vielen davon war ich wirklich verdammt nah an "glücklich", obwohl es früher diese ganz schlimme Zeit war. Mit dir war ich glücklich. Bei dir hab ich mich geühlt, als könnte mir keiner etwas anhaben. Du warst da. Du hast mich verstanden. Du hast zugehört. Mehr brauchte ich nicht.
2.2.10 19:40
 
Letzte Einträge: Schatten der Vergangenheit., Du und dein Leben./Entscheiduntgs(toll)wut., Implosion., Implosion., Alltagsheld, We live on front porches and swing life away ♥


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